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Men's Health: natürliche & künstliche Sonne als Vitamin D-Lieferant
Schon gelesen?
Die Dezember-Ausgabe der Men's Health 12/2011
berichtet ausführlich über das Vitamin D-Defizit in Deutschland. Experten klären
über Vitamin D-Mangel, seine Folgen sowie die natürliche und künstliche Sonne
als wichtiger Vitamin D-Lieferant auf.
Nachfolgend finden Sie eine
Zusammenfassung des umfangreichen Artikels! Es lohnt sich, die aktuelle Men's
Health zu kaufen um über die positiven Effektes des
vernünftigen Sonnenbadens zu informieren.
Bereits der erste Satz
fasst den neuen Stand der Wissenschaft prägnant zusammen: „Beim Thema
Sonnenbaden hat die Wissenschaft in den vergangenen Jahren eine Kehrtwende
gemacht, bei der einem schwindlig wird. So bestätigen immer mehr Studien, was im
Namen des Hautkrebsschutzes lange nicht gesagt werden durfte: Der Nutzen durch
die Sonnenstrahlen ist viel größer als der potenzielle Schaden."
Die
dramatische Unterversorgung der Bevölkerung, gerade in der dunklen Jahreszeit,
hat laut Dr. Nicolai Worm Einfluss auf „praktisch alle
Zivilisationskrankheiten". Zahlreiche Studien belegen den Einfluss auf
verschiedene Krebsarten, Allergien, Autoimmunerkrankungen, Multiple Sklerose,
Atemwegserkrankungen und sogar Übergewicht.
Über die Hälfte der Deutschen
erreicht laut Robert-Koch-Institut selbst den alten Blutwert von 20 Nanogramm
pro Milliliter nicht. Mit einem Mindestwert von 30 bis 50 ng/ml sind die
Empfehlungen in den letzten Jahren sogar deutlich gestiegen. Allein durch
Ernährung (Empfehlung: Lebertran, Wildlachs, Hering) lässt sich die
Unterversorgung „nur mühsam verbessern", denn die Sonne ist der Hauptlieferant
von Vitamin D.
Um jedoch von Oktober bis März ausreichend
„Sonnenschein-Vitamin" zu bilden, müsste man sich täglich mehrere Stunden mit
nackten Armen und Beinen ins Freie setzen. Laut Professor Armin Zittermann
sollten daher alle, die überwiegend drinnen arbeiten, die Mittagszeit nutzen, um
„Vitamin D zu tanken". Wichtig ist natürlich, dass man sich hauttypengerecht und
langsam an die Sonne gewöhnt und Sonnenbrand unbedingt vermeidet, denn eine
Überexposition von Sonne ist die Hauptursache von weißem Hautkrebs.
Um
die Leute vom ungeschützten Sonnenbaden abzubringen, werde das Hautkrebsrisiko
jedoch bewusst dramatisiert. Selbstverständlich sollte auch weißer Hautkrebs
unbedingt behandelt werden, doch der Dermatologe Pro. Jörg Reichrath (Uniklinik
des Saarlandes in Homburg) beruhigt: „Wenn man rechtzeitig zum Arzt geht, lassen
sich weißer Hautkrebs und auch seine Vorstufen gut behandeln."
Im
Gegensatz zum weißen Hautkrebs kann zwischen Sonne und dem gefährlichen
„schwarzen Hautkrebs" (weniger als 10% der Fälle) kein klarer Zusammenhang
hergestellt werden. Diese Form von Hautkrebs entsteht meist dort, wo die Sonne
die Haut nicht erreicht. An diesen verdeckten Stellen ist der Krebs („malignes
Melanom") dann häufig besonders aggressiv.
Eine Studie der University of
New Mexico in Albuquerque (USA) bestätigt sogar die deutlich besseren
Überlebenschancen von Melanom-Patienten, die immer viel in der Sonne waren. Aus
Expertensicht mindert die Schutzfunktion des bei regelmäßiger Sonnenexposition
gebildeten Vitamin D das Risiko von Hautkrebs.
"Aus wissenschaftlicher
Sicht spricht nichts dagegen, zur Vitamin D-Synthese auch künstliche UV-Lampen
einzusetzen.", so Professor Armin Zittermann. Vorausgesetzt, dass das
UV-Spektrum der Sommersonne zur Mittagszeit entspricht. Dr. Norbert
Schmid-Keiner erklärt, dass die Maximalstärke eines Solariums der Mittagssonne
am Äquator entspricht. Das bedeutet, dass 15 Minuten Sonnenbank mit 20 Minuten
Sommersonne in Mallorca vergleichbar sind. Bei entsprechender Beratung kann man
also auch die künstliche Sonne für den Vitamin D-Haushalt
nutzen.
Dahingegen zeigt die übliche Dosierung von Vitaminpillen in
Untersuchungen keinerlei Wirkung. Während eine ausreichende Zufuhr über
Vitaminpillen laut Worm nur schwer zu erfüllen ist, birgt die orale Einnahme in
seltenen Fällen sogar die Gefahr einer gefährlichen Überdosierung.
Den
kompletten Artikel finden Sie in der aktuellen Ausgabe (Dezember 2011) der
deutschen Men's Health. Kaufen lohnt sich!
Presse
Vitamin-D-Mangel vorbeugen
Die Tage werden wieder kürzer, und infolge dessen steigt der Mangel an Licht. Neben den emotional-psychologischen Folgen wie Stimmungstiefs, kann sich dies ebenso in einem physisch-gesundheitlichen Aspekt in Form eines Vitamin-D-Mangels widerspiegeln.
Kommt die Haut zu wenig mit Sonne in Kontakt, wird die Cholesterinbildung durch zu wenig UVB-Strahlen gehemmt. Dabei ist Cholesterin wichtig für die Herstellung des Vitamin D im Körper, welchs für den Knochenaufbau und zur Unterstützung des Stoffwechsels bei der Mineralienaufnahme benötigt wird.
Um einer Unterversorgung an Vitamin D vorzubeugen, empfiehlt es sich, die Wintersonne zu genießen oder sich den Besuch eines Solariums mit fachkundiger Beratung zu gönnen. Obgleich UV-B-Strahlen einen wichtigen Gesundheitsfaktor darstelletn, ist besonderer Wert auf die Dosierung zu legen: Zu viel Sonne ist genauso ungesund wie zu wenig.
Pressemitteilung II
Pressemitteilungen zum Download:
Vitamin D Mangel vorbeugen
Presseartikel Welt am Sonntag
Buchempfehlungen
Heilkraft D - Wie das Sonnenvitamin vor Herzinfarkt, Krebs und anderen Krankheiten schützt
von Dr. Nicolai Worm
Systemed Verlag GmbH · 10. Juni 2009
Broschiert
Details (Deutschland)
ISBN-13: 978-3-927372-47-4
ISBN-10: 3-927372-47-1
Vitamin D - Das Sonnenhormon für unsere Gesundheit und der Schlüssel zur Prävention
von Professor Dr. Jörg Spitz
mip-spitz-gbr · Juni 2009
Taschenbuch
Details (Deutschland)
ISBN: 978-3-00-027740-5
ISBN-10: 3-00-027740-4
