Sun Factory Sonnenstudio

April 2010

AOK warnt vor zu starker Medikamentierung von Vitamin D


"Zu viel Vitamin D kann schwere Schäden verursachen wie Calcium-Ablagerungen in der Niere, Herz, Lunge und den Gefäßen", so die Krankenkasse vieler Deutscher.
(www.aok.de/bund/rd/90175.htm) 30.01.2009

Um das zu verhindern, sollte der natürliche Weg der Bildung von Vitamin D über das UV-Licht, genauer gesagt durch den UVB-Anteil des Lichts genutzt werden. 90 % des benötigten Vitamin D wird über die Haut gebildet und im Körper ohne jegliche Nebenwirkungen gespeichert. Ist dieser natürliche Speicher voll, bildet die Haut kein weiteres Vitamin D. Dadurch ist eine Übervitaminisierung völlig ausgeschlossen. Je nachdem, wie viel der Körper durch Anforderungen an Vitamin D benötigt, reicht die gespeicherte Menge für 2 bis 3 Monate. Wenn man sich also im Sommer viel in der Sonne aufhält und die Haut braun wird, ist dies ein Zeichen, dass auch der Vitamin D-Status normal ist. Menschen, die keine Gelegenheit haben, die Sonnenstrahlen am Tage zu genießen, sondern in geschlossenen Räumen arbeiten bzw. sogar leben müssen, haben dagegen einen zu niedrigen Vitamin D-Spiegel. Die gesundheitlichen Folgen reichen von einer leichten Anfälligkeit für jegliche Infekte (Husten, Schnupfen, Erkältung) über die Auszehrung und erhöhte Bruchgefahr der Knochen (Osteoporose), Beschwerden des Herzkreislaufsystems, einschließlich der Erhöhung des Herzinfarktrisikos bis zu zunehmender Gefahr von Krebs (Darm-, Lymphdrüsenkrebs, Prostata).
Vitamin D greift in alle Prozesse ein, damit Körperzellen gesund und aktiv arbeiten können - es ist also lebenswichtig.

Vor allem im Herbst und Winter sieht es in Deutschland schlecht aus mit der natürlichen Bildung von Vitamin D durch Sonnenschein. Zu selten scheint sie, steht zu flach und meist ist es auch zu kalt, um mindestens 30 % der Haut täglich der Sonne auszusetzen. Die benötigten UVB-Strahlen, die den Vitamin D-Prozess in der Haut starten, haben während dieses Zeitraums kaum eine Chance, die Erde zu erreichen. Ihre Dosis ist viel zu gering.
Im Winter gibt es nur 3 Alternativen:
1. Medikamentierung mit der Gefahr von starken und negativen Nebenwirkungen, dazu fragen Sie am besten Ihren Arzt oder Apotheker. Die Dosierungen von Vitaminpräparaten liegen täglich unter 1000 IE*, leider für die Bedarfsdeckung nicht ausreichend. Das sind nach neuestem Stand der Forschung 4000 IE. Diese Dosis wirkt bereits stark toxisch, und es treten schwere Schäden auf.
*(IE =Internationale Einheiten)
2. Urlaub in sonnigen Gefilden mit dem Rat, sich keinen Sonnenbrand zu holen, der die Vitamin D-Bildung verhindert und sogar das Erbgut schädigt. Um sich sonnenfit zu machen, muss man sich langsam an die Urlaubssonne gewöhnen und die Sonnenbadzeit langsam steigern.
Ein Tipp: Auf der Sonnenbank kann die Haut mit 4 bis 5 Sonnenbädern trainiert werden. Der Grad der Bräune zeigt, wie sonnenfit man ist.
3. Die Nutzung einer modernen Sonnenbank, z. B. in einem zertifizierten Sonnenstudio. Dort herrscht Gewissheit, dass man beraten wird, für welchen Hauttyp welches Gerät in Frage kommt und mit welcher Dosierung man das beste Gesundheitsergebnis erreicht. Mit einem Sonnenbad (15 Minuten, Hauttyp 3) werden 100.000 IE Vitamin D auf natürliche Weise gebildet.
Dazu wurde die Sonnenbank erfunden! Jeder, der keine Gelegenheit hat, in die Sonne zu gehen, soll eine Alternative haben, die Sonnenstrahlen für seine Gesundheit zu nutzen.
Prof. E. Wüst